Geschwistergruppe im Maislabyrinth

Mit großer Begeisterung entdeckten einige Kinder unserer Geschwistergruppe am Samstag ein Bett  im Maisfeld. Dies war eines der vielen Highlights im Maislabyrinth in Nienberge. Nach viel Einsatz beim Sackhüpfen und Gummistiefelweitwurf schmeckte das Stockbrot am Lagerfeuer umso besser. Danke an alle, die diesen tollen Nachmittag ermöglicht haben!

„Der kleine Tag“ von und mit der Geschwistergruppe

Na, wer erkennt, wohin es unsere Geschwistergruppe gezogen hat? Richtig, zur Freilichtbühne nach Coesfeld. Auf dem Programm stand „Der kleine Tag“, bei dem sogar ein Mädchen der Geschwistergruppe mitspielt, sodass unser Besuch doppelt spannend war. 

Bei schönstem Wetter genossen alle die Vorstellung und stärkten sich in der Pause mit leckeren Snacks und Getränken, welche die Teamerinnen vorbereitet hatten. 

Danke an alle Beteiligten für diesen wunderschönen Nachmittag.

Herzlich Willkommen an unsere zukünftigen Familienbegleiter*innen

Am 18. August startete unser neuer Kurs zur Ausbildung zur Familienbegleitung. 18 engagierte Menschen haben sich auf den Weg gemacht. Am ersten Wochenende stand eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie im Vordergrund. Nur wer sich seiner eigenen Themen bewusst ist, kann hilfreich in fremden Familien tätig sein. 

Um auch schon an die Kinderhospizarbeit anzuschließen,  haben wir bereits an vielen Elementen aus den einzelnen Biographien  den Bogen zur Kinderhospizarbeit gespannt: wie wirkt sich der Tod eines Mitglieds auf ein Familiensystem aus, wie wirken Tabus in Familien, was hilft Kindern und Erwachsenen in Abschiedssituationen und wann beginnen überhaupt Trauerprozesse uvm. 

Es war ein sehr bewegendes Wochenende. Die zukünftigen Familienbegleiter*innen, die ab Dezember aktiv in die Begleitung einsteigen können, ließen sich auf den Prozess und die Gruppe ein, so dass ein sehr intensiver und gelungener Start geglückt ist. Danke schön.

Abschiednehmende Kinder begleiten

Wir beenden unsere Sommer-Social-Media-Pause mit einem Bericht über eine tolle Erfahrung in der @bildungsstaette Kolping in Coesfeld.

Dort waren wir vom Landesverband der Betriebshilfsdienste in Westf. Lippe eingeladen, um Familienpfleger*innen zu informieren, wie sich Trauerreaktionen bei Abschiednehmenden Kindern zeigen und wie wir sie achtsam begleiten können. 

Die Teilnehmer*innen waren sehr engagiert, und der Vormittag war ruckzuck vorbei. Das Feedback der Gruppe hat uns begeistert. Die Teilnehmer*innen wählten auf der Gefühlslandschaft positiv besetzte Orte wie Ankerplatz, Leuchtturm oder auch Lotse.

„Ich hatte Angst vor dem Thema, aber es war ein toller Vormittag und nun fühle ich mich gestärkt.“, war eine der Stimmen. „Das war ein total informativer Vormittag und ganz wichtig. Ich fühle mich jetzt bei dem Thema viel ruhiger, weil ich nun vieles besser einordnen kann.“, äußerte sich eine andere Teilnehmerin.

Da Kinder und Erwachsene unterschiedliche Trauerreaktionen zeigen, ist es wichtig, hiervon zu wissen. Sonst passiert es zu schnell, dass Kindern vorgeworfen wird, sie würden gar nicht richtig trauern. Was ist das überhaupt, „richtig trauern“?

Trauer drückt sich individuell aus, ein Maßstab erschwert die Begleitung eher. Eine zuhörende, achtsame Begleitung ist wichtig und das Verständnis, dass Kinder erst bestimmte kognitive Fähigkeiten entwickeln müssen, um den Tod überhaupt fassen zu können. 

Die vielen kleinen Abschiede und Trennungen im Alltag eines Kindes (der beste Freund zieht weg, die Mama startet zu einer Fortbildung,  der Lieblingserzieher wechselt die Gruppe) können wertvolle Meilensteine sein, ein tragfähiges Trauerkonzept zu entwickeln. Kinder zu unterstützen, so dass sie ihre Trauer ausdrücken können, stärkt sie. Beschwichtigende Worte wie „Du musst doch nicht traurig sein.“, nimmt die Traurigkeit von Kindern nur ansatzweise wahr und lässt sie mit ihren Gefühlen alleine. 

Spende des Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums

Das Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasium spendet traditionell den Erlös des Schulfestes am Ende eines Schuljahres an karitative Einrichtungen. In diesem Jahr hat sich die Schülervertretung des Schlaun Gymnasiums dazu entschlossen, uns Königskinder zu beglücken. Bereits Anfang August fand die Spendenübergabe und der Austausch zwischen Frau Sabine Langenberg, Schulleiterin des Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums und unserer Mitarbeiterin Frau Kreuznacht statt. Die Königskinder durften sich über 1.300 € freuen. Die Schülervertretung möchte auch weiterhin gerne mit uns zusammenarbeiten. Das Thema Sterben und Tod hat im schulischen Rahmen traditionell seinen Platz in den Fächern Religion und Philosophie/Ethik. Die Koordinationsfachkräfte der Königskinder freuen sich darauf, hier ihre Kompetenz im Bereich der Begleitung von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung stellen zu können.