Kurz und Knapp

Was ist ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit?

Ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit begleitet Familien mit einem lebensverkürzend oder lebensbedrohlich erkrankten Kind, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen vom Zeitpunkt der Diagnose, während der Erkrankung und über den Tod hinaus. Kinderhospizarbeit richtet sich an die gesamte Familie. Neben der Entlastung im Zuhause der Familie durch die ehrenamtliche Familienbegleitung gibt es weitere Angebote, z.B. Angebote für Geschwister.

Kinderhospizarbeit möchte die Familien auf ihrem eigenen Weg stärken und die Bedürfnisse der einzelnen Mitglieder stehen im Fokus. Die hauptamtlichen Koordinatorinnen und die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sind im engen Austausch miteinander und handeln in Absprache mit den Familien.

 

Was ist der Unterschied zwischen ambulanter und stationärer Kinderhospizarbeit?

Ambulante Kinderhospizarbeit begleitet Familien in ihrem Zuhause. Ein stationäres Kinderhospiz können die Familien mindestens vier Wochen im Jahr aufsuchen. Im Gegensatz zum Erwachsenenhospiz ist dieser Aufenthalt nicht an die Lebendendphase gebunden. Im Kinderhospiz kann die gesamte Familie aufgenommen werden und sich erholen. Viele unserer Familien besuchen regelmäßig ein stationäres Kinderhospiz. Häufig unterstützen wir bei der Anbindung an ein solches.

 

Wie kommt eine Begleitung durch die Königskinder zustande?

Nach der Kontaktaufnahme führt eine Koordinatorin in der Regel mit den Eltern ein unverbindliches Gespräch, um die Familie und die Situation kennenzulernen, der Familie Informationen über den Hospizdienst geben zu können und Fragen zu beantworten. Möchte die Familie durch den Dienst begleitet werden und sind die Voraussetzungen dafür gegeben, überlegt die Koordinatorin, welche/r ehrenamtliche MitarbeiterIn gut zu der Familie passen würde und stellt diese/n bei einem gemeinsamen Besuch in der Familie vor.

Die/der ehrenamtliche MitarbeiterIn ist in der Regel einmal in der Woche für ca. drei Stunden in der Familie. Die Koordinatorin ist im Hintergrund immer ansprechbar und hält ebenfalls Kontakt zu der Familie.

Die Begleitung ist für die Familien kostenlos.

 

Wie unterstützen die Königskinder konkret?

Je nach Wunsch der Familie sind wir für das erkrankte Kind, die Geschwister oder die Eltern da. Wir unterstützen konkret, in dem sich die ehrenamtlichen Familienbegleiter mit den Kindern beschäftigen und somit Freiräume für die Eltern schaffen. Familienbegleiter können auch bei Arztbesuchen begleiten oder bei stationären Klinikaufenthalten weiterhin das Kind besuchen und somit entlasten. Sie stehen der gesamten Familie als Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Was sind die Aufgaben der Koordinatorinnen?

Die Koordinatorinnen stellen den Kontakt zu den Familien her und sind Ansprechpartnerinnen für die Familien und die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, auch im 24 Stunden Rufdienst. Hierbei nehmen sie regelmäßige Hausbesuche bei den Familien wahr und stehen im engen Kontakt mit den Ehrenamtlichen. Katrin Beerwerth und Maike Biermann sind darüber hinaus für die Leitung des Hospizdienstes zuständig und entwickeln entsprechend auch auf Wunsch von Familien neue Angebote. Die inhaltliche Ausrichtung der internen Fortbildungsreihe liegt in ihrem Verantwortungsbereich. Sie bilden unter Hinzunahme von Referenten die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aus und bieten auch im Anschluss des Kursus weitere Treffen zum Austausch an. Sie koordinieren für die Ehrenamtlichen die externe Supervision.
Die Zusammenarbeit mit den Kooperations- und Netzwerkpartnern und der Ausbau desselben gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Das Durchführen von Fortbildungs- und Öffentlichkeitsveranstaltungen sowie Pressearbeit runden das Aufgabenfeld ab.

 

Wie kann ich ehrenamtliche/r MitarbeiterIn werden?

Sinnvoll ist es, sich bei unserem jährlichen Infoabend, der in der Regel im Herbst stattfindet, über unsere Arbeit zu informieren. Möchten Sie anschließend an ihrem Wunsch sich ehrenamtlich zu engagieren festhalten, füllen Sie unseren Interessentenfragebogen aus uns senden Sie ihn uns zu. Zeitnah melden wir uns bei Ihnen um einen Termin zum Kennenlernen zu vereinbaren. Da wir eine begrenzte Anzahl von Plätzen im Kursus haben, warten wir zunächst alle Vorstellungsgespräche ab und entscheiden dann, wem wir eine Zusage geben können. Um den Kurs erfolgreich abschließen zu können ist es wichtig, dass die Fehlzeiten bei max. 10 % liegen. Klären Sie bitte entsprechend im Vorfeld, ob Sie an allen Kursterminen teilnehmen können.

 

In welchen Bereichen kann ich mich ehrenamtlich engagieren?

In der Familienbegleitung, der AG Öffentlichkeitsarbeit, der Geschwistergruppe oder im Fahrdienst. Für die Familienbegleitung und die Geschwistergruppe ist zur Vorbereitung der Befähigungskurs notwendig.

 

Welche Angebote haben wir darüber hinaus für interessierte Menschen und Einrichtungen?

Unsere Koordinatorinnen unterstützen gerne, wenn es um Fragen geht, wie Kinder und Jugendliche beim Thema Sterben, Tod und Trauer begleitet werden können. Wir beraten Angehörige in einem Gespräch, besuchen Einrichtungen und gestalten Elternabende oder informieren die Fachkräfte.

 

Wie finanzieren sich die Königskinder?

Den größten Teil unserer Ausgaben finanzieren wir über Spenden, ein Teil unserer Personalkosten wird über den § 39a Abs. 2 SGB V refinanziert.

 

Wie kann ich spenden?

Auf vielen Wegen: Sie können direkt über diesen Link spenden, sie können uns Ihre Spende überweisen oder persönlich bei uns vorbeikommen. Bei einem Besuch in unseren Büroräumen melden Sie sich bitte an, sodass auch jemand von uns da ist.

 

Wie finden Sie uns?

Die Sankt-Mauritz-Freiheit 24 ist in der Nähe des Sankt Franziskus Hospitals. Unsere Räumlichkeiten befinden sich auf dem Kirchplatz der Sankt Mauritzkirche. Sie finden uns zwischen der Kirche und dem Pfarrheim. Findet Ihr Navigationsgerät unsere Adresse nicht, versuchen Sie es bitte mit der Stiftsstraße, welche direkt an der Kirche vorbeiführt.

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