Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendhospizarbeit kommen zu Wort

Claudia Schmitt ist ehrenamtlich in der Familienbegleitung und in der Geschwistergruppe aktiv

„Aus Dankbarkeit für meine vier gesunden Kindern und mittlerweile zwei gesunden Enkelkindern möchte ich etwas zurückgeben. Bei den Königskindern kann ich das sehr gut und das wunderbare Gefühl, wenn der von mir begleitete, schwerstmehrfach behinderte Junge mich anstrahlt ist unbeschreiblich!“

Gabi Ulrich begleitet seit 2013 einen schwer herzkranken jungen Mann

„Mein Name ist Gabi Ulrich. Seit sieben Jahren besuche ich jede Woche einen Nachmittag eine Familie. Es gibt in meinem Leben sehr viele Gründe dankbar zu sein. Ganz besonders für meine gesunden Kinder. Ich bin keine Person großer Worte, sondern eine Frau der Taten. „Alle eure Dinge lasset in Liebe geschehen“ ist mehr und mehr mein Lebensmotto. Deshalb engagiere ich mich im Ehrenamt.“

Karola Mair engagiert sich seit Jahren in der Familienbegleitung

„Ich habe eine Aufgabe gesucht, bei der ich mit Kindern und ihren Familien im Kontakt sein kann. Seit 2013 bin ich in der Familienbegleitung bei den Königskindern tätig.
Die Aufgaben in der Familienbegleitung sind sehr vielseitig und intensiv. Jede Familie ist anders, durch die Arbeit entwickeln sich sehr enge Beziehungen zu den Familienmitgliedern. Ich erlebe in den Familien schwere Schicksale, aber auch sehr viel Freude und Dankbarkeit.“

Ulrike Kantimm leistet flexible Hilfe für betroffene Familien

„Vier Jahre lang habe ich sehr intensiv eine Familie begleitet. Die Aufgaben haben sich im Laufe der Zeit immer wieder verändert, je nach Bedarf der Familie. Zuerst habe ich hauptsächlich Zeit mit den Geschwisterkindern verbracht.  Wir haben gespielt, sind Schwimmen gegangen, haben das Puppentheater besucht, ich habe vorgelesen, wir haben gemacht, was uns so eingefallen ist. Später habe ich mich dann auch mehr um das erkrankte Kind gekümmert, habe zum Bespiel Arztbesuche begleitet oder das kranke Kind betreut, wenn die Eltern einen wichtigen Termin hatten oder auch, damit die Eltern auch mal Zeit für die Geschwister hatten. Nach dem Tod des Kindes habe ich mich noch viele Male mit den Geschwistern getroffen. Nun begleite ich eine neue Familie. Mir gefällt an der Kinderhospizarbeit die Herausforderung und die Abwechslung.“