Menschenrechte sind nicht verhandelbar – Regionalkonferenz lädt am 5. Mai 2026 zum Protesttag ein
Mit einer besonderen Begegnungsaktion in der Stubengasse mitten in der Münsteraner Innenstadt am 5. Mai in der Zeit von 14 – 17 Uhr setzt die Regionalkonferenz zur Weiterentwicklung der Lebenswelten von Menschen mit geistiger Behinderung in Münster gemeinsam mit der Selbstvertretungsgruppe WiM (Wir Menschen mit Lernschwierigkeiten in Münster) ein klares Zeichen: Menschenrechte sind nicht verhandelbar! Wir Königskinder sind Teil der Regionalkonferenz und mit vor Ort.
Die Aktion findet im Rahmen des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai statt. Der Protesttag macht seit vielen Jahren auf bestehende Diskriminierungen, Barrieren und fehlende Inklusion aufmerksam – und setzt ein starkes Zeichen für gleiche Rechte für Menschen mit und ohne Behinderung und gesellschaftliche Teilhabe.
Unter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ laden die Veranstalter dazu ein, an „Omas Kaffeetisch“ Platz zu nehmen, um bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch mit Menschen mit und ohne Behinderung zu kommen – ganz alltagsnah, persönlich und auf Augenhöhe.
Die Geschichte zeigt, dass Rechte für Menschen mit Behinderungen keine Selbstverständlichkeit sind. Noch immer erleben Betroffene Ausgrenzung, Barrieren und Unsicherheiten. Die Aktion macht deshalb deutlich: Kein Zurück in Zeiten, in denen Menschen mit Behinderungen keine Rechte hatten. Keine Reduzierung von Leistungen, die Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Keine Verhandlung von Menschenrechten.
Die Initiative will Mut machen, zuhören, informieren – und zugleich daran erinnern, wie wichtig ein respektvoller, solidarischer Umgang miteinander ist, um gemeinsam eine inklusive Gesellschaft zu gestalten.
Die Regionalkonferenz zur Weiterentwicklung der Lebenswelten von Menschen mit geistiger Behinderung ist ein Netzwerk aus Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Organisationen in der Region Münster.


