Unsere Geschwistergruppe – bunt und laut

Ein Gegenstand erzählt: der Rucksack

Der Rucksack passt wunderbar zu unserer Geschwistergruppe: Gemeinsam sind die Geschwister immer wieder „on tour“, unterwegs, erleben Unterschiedliches und sammeln neue Erfahrungen.

Manchmal ist ein Rucksack ganz schön schwer – genauso wie das, was Geschwister mit sich tragen. Und manchmal ist er gefüllt mit schönen Erlebnissen, wertvollen Erinnerungen und Dingen, die guttun.
Und das Schöne: Einen Rucksack kann man immer wieder neu packen. Manches darf bleiben, anderes darf raus – und Neues kommt dazu.

Einmal im Monat gehört der Samstagnachmittag ganz den Geschwistern: Bei unserer Geschwistergruppe treffen sich Kinder im Alter von etwa 4 bis 13 Jahren, um gemeinsam eine schöne Zeit zu haben, Spaß zu haben und einfach Geschwister sein zu dürfen.
Was auf dem Programm steht? Das entscheiden auch die Kinder mit! Ob Ausflug in die Wildniswerkstatt, Toben im Fly, eine spannende Schatzsuche oder etwas ganz anderes – die Ideen und Wünsche der Geschwister sind immer willkommen.
Dabei geht es nicht darum, in einer Gesprächsrunde über die eigene Situation zu sprechen. Unsere Geschwistergruppe ist vor allem erlebnisorientiert: gemeinsam etwas erleben, spielen, lachen, entdecken und einfach eine unbeschwerte Zeit miteinander verbringen.
Und trotzdem verbindet die Kinder etwas Besonderes: Alle haben einen Bruder oder eine Schwester mit einer schweren Erkrankung. Sie kennen die besonderen Situationen und Herausforderungen, die damit im Familienalltag verbunden sein können. Sie müssen nicht erklären, warum manche Dinge zu Hause anders sind. Sie treffen auf Kinder, die Ähnliches kennen – und genau das kann verbinden.
Denn wenn ein Bruder oder eine Schwester schwer erkrankt ist, müssen Geschwister im Familienalltag manchmal zurückstecken. Unsere Geschwistergruppe schafft einen Raum, in dem sie selbst im Mittelpunkt stehen, Gemeinschaft erleben und einfach Kind sein können.
Und auch für die Eltern bedeutet der Nachmittag ein Stück Entlastung: Unser Fahrdienst holt die Kinder zur Geschwistergruppe ab und bringt sie anschließend wieder nach Hause.

Eine Mappe voller Informationen – Ein Stück Orientierung

Eine Mappe voller Informationen – und ein Stück Orientierung.
Gerade zu Beginn prasseln auf Familien viele Informationen ein. Deshalb haben wir eine Willkommensmappe gestaltet, die den Einstieg bei uns erleichtern soll.

Hier finden Familien unser Angebot übersichtlich zusammengefasst und können jederzeit in Ruhe nachlesen, blättern und das ein oder andere vielleicht auch noch entdecken.

Denn manchmal braucht es einfach ein bisschen Zeit, bis sich die vielen neuen Informationen sortieren.

Einblicke in die Lebenssituation von Familien mit Kindern mit lebensverkürzender Erkrankung

Anlässlich unserer Fachtagung sind wieder zwei berührende Filme von Familien entstanden, die wir seit einem längeren Zeitraum begleiten. Gerne möchten wir auf die Einblicke in die Lebenssituation von Familien mit Kindern mit lebensverkürzender Erkrankung aufmerksam machen. Die Filme sind in der Rubrik „Zusätzliche Angebote zu finden“.

Autoaufkleber

Da die ehrenamtliche Unterstützung das Herzstück der Kinderhospizarbeit ist, machen wir mit diesen neuen Autoaufklebern Werbung für dieses tolle und wichtige Ehrenamt. Wer diesen schönen Hingucker für sein Auto haben möchte, melde sich gerne bei uns im Büro.

Sommerfest

Ein wunderschönes Sommerfest voller Begegnungen

Bei bestem Sommerwetter haben sich Groß und Klein auf der Wiese der Alten Kaplanei zu unserem Sommerfest getroffen. Gemeinsam haben wir das Kindertheater genossen, die Kinder haben mit den XXL-Bausteinen gespielt, ein Kinderquiz gelöst, sich fantasievoll schminken und von der Handpan verzaubern lassen.

Natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen – mit vielen leckeren Speisen, Kaffeespezialitäten und kühlen Getränken war für alle bestens gesorgt.

Für viele Eltern ist dieses Sommerfest etwas ganz Besonderes. Hier muss sich niemand erklären, alle begegnen sich mit Verständnis und Offenheit, und eine helfende Hand ist immer schnell zur Stelle. So wird ein Fest möglich, das einfach unbeschwert genossen werden kann – etwas, das im Alltag leider nicht selbstverständlich ist.

Vor allem war es wieder schön, die große Königskinder-Gemeinschaft zu erleben: vertraute Gesichter wiederzusehen, neue Familien kennenzulernen und gemeinsam einen fröhlichen Nachmittag voller Freude, Begegnung und Miteinander zu verbringen.

Vielen Dank an alle, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben!

Müttertreffen – Ein Ort, an dem alles seinen Platz haben darf

Bei unserem Müttertreffen kamen zehn Mütter zusammen, um gemeinsam Zeit zu verbringen, sich auszutauschen und füreinander da zu sein. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen wurde aus dem geplanten Grillabend kurzerhand ein leckeres kaltes Buffet.

Besonders schön war, dass wir auch drei neue Mütter in unserer Runde begrüßen durften. Sie wurden von Anfang an herzlich aufgenommen und waren schnell Teil der Gemeinschaft.

Es ist immer wieder berührend zu erleben, wie offen, ehrlich, unterstützend und wertschätzend die Mütter miteinander umgehen. Hier darf alles da sein – Gedanken, Gefühle und Geschichten. Es wird zugehört, mitgefühlt, ausgetauscht, gelacht und manchmal auch gemeinsam geweint. Ein Ort, an dem jede Mutter einfach so sein darf, wie sie ist.

Kleine Gesten können Großes bewirken

Kleine Gesten können Großes bewirken.
Im Rahmen des Fachs Projektmanagement organisierten angehende Veranstaltungskaufleute einen Aktionstag zum Thema Einsamkeit. Ziel des Projektes war es, auf die gesellschaftliche Bedeutung von Einsamkeit aufmerksam zu machen und Begegnungen zwischen Menschen zu fördern.

Unter dem Gedanken „kleine Gesten können Großes bewirken“ stand auch die Veranstaltung „Cheers and Colours – gemeinsam malen, gemeinsam helfen“.
Die Gäste gestalteten liebevolle Postkarten mit persönlichen Botschaften, die wir nun an unsere Familien weitergeben werden. Jede einzelne Karte erzählt von Mitgefühl, Verbundenheit und dem Wunsch, einem anderen Menschen Freude zu bereiten.

Fachtagung „Im Regen stehen gelassen – Haltung und Sprache als Schlüssel zu Teilhabe“

„Im Regen stehen gelassen“ – so fühlen sich viele Familien, wenn Teilhabe ihrer Kinder nicht selbstverständlich ist.

Auf unserer Fachtagung „Haltung und Sprache als Schlüssel zu Teilhabe“ haben Menschen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven miteinander gesprochen, zugehört und Erfahrungen geteilt. Dabei wurde deutlich: Viele Familien erleben verletzendes Verhalten und Einsamkeit. Nicht, weil sie Unmögliches erwarten, sondern weil sie sich immer wieder erklären müssen, weil sie auf Unverständnis stoßen, weil ihnen Barrieren unterschiedlicher Art und Weise begegnen. All dies kostet Zeit und Energie.

Eltern wissen, dass nicht jeder Wunsch erfüllt werden kann. Sie wissen, dass Diagnosen übermittelt, Anträge abgelehnt und schwierige Gespräche geführt werden müssen. Darum geht es nicht. Es geht darum, wie wir miteinander sprechen. Wie wir Menschen begegnen. Wie wir schlechte Nachrichten überbringen. Wie wir offen bleiben für neue Wege. Wie wir den Mut haben, etwas anzustoßen und gemeinsam Lösungen zu suchen.

Teilhabe beginnt nicht erst bei Gesetzen, Angeboten oder Hilfsmitteln. Sie beginnt in unserer Haltung und in unserer Sprache.

Denn wir alle gehören zu dieser Gesellschaft. Und wir alle gestalten sie mit. Lasst uns gemeinsam eine Gesellschaft schaffen, in der wir alle selbstverständlich teilhaben können.

Triker4Inklusion

Unter dem Motto „Triker4Inklusion“ organisierte der Verein „Ein Herz für Kati & Freunde e.V.“ erneut eine Demofahrt durch den Kreis Borken, an der einige unserer Familien teilnehmen durften. Über 40 Triker machten sich auf den Weg.

Königskinder unterwegs

Ehren- und hauptamtliche Kräfte hatten einen bezaubernden Betriebsausflug.
Von der Kolpingbildungsstätte Coesfeld sind wir zum Kloster Gerleve gewandert. Dort hatten wir zunächst eine Führung und haben uns dann im Cafe für den Rückweg gestärkt.