Adventsbasteln mit den Müttern und den Geschwisterkindern

Zur Einstimmung auf die Adventszeit haben sich am Wochenende sowohl die Geschwisterkinder als auch die Mütter getroffen. Am Samstag bastelten die Geschwister tolle Fensterbilder und Kerzengläser. Zum Abschluss haben die Kinder zusammen mit den Ehrenamtlichen noch leckere Waffeln gebacken und bei einem Kakao den regnerischen Novembertag gemütlich ausklingen lassen. Schon am Freitagabend waren die Mütter auf vielfältige Weise kreativ und genossen die Auszeit vom Alltag und das Miteinander. Und auch wir Koordinatorinnen haben vom weihnachtlichen Bastelfieber profitiert, waren unsere Arbeitsplätze direkt mitgeschmückt 😍.

Vätertreffen

Es war mal wieder soweit. 5 Väter folgten der Einladung unseres Referenten Bernhard Heimbrodt. Es fand ein sehr intensiver Austausch statt und die Themenvielfalt war groß: Berührendes, Trauriges, Nachdenkliches, Ärgerliches, Humorvolles und Hoffnungsvolles hatte seinen Platz. 

Wir freuen uns, dass wir mit Bernhard Heimbrodt einen so herzlichen, humorvollen und auch emphatischen Begleiter für die Väter haben. Seit vielen Jahren schon gibt es diese Runde und wir finden es wichtig, dass auch die männlichen Bezugspersonen in den von uns begleiteten Familien eine eigene Runde haben, um sich zu vernetzen und auszutauschen.

Schwerpunkt: System Familie im aktuellen Familienbegleitungskurs

Was ist denn hier los? Am Wochenende haben sich die angehenden Familienbegleiter*innen mit dem System Familie auseinandergesetzt. Schwerpunkt der Tagesveranstaltung war es, sich den möglichen Gefühlen einzelner Familienmitglieder anzunähern und auch seine eigene Rolle als Hospizmitarbeiter*in zu reflektieren. Hierzu machten wir z.B. eine Skulpturarbeit und auch ein Rollenspiel. 

Die hier veröffentlichten Fotos zeigen eine Übung, in der sich die Teilnehmenden mit ihrer Rolle im System Familie auseinandersetzen. Aus unterschiedlichen Materialien konnte gewählt werden, um eine Phantasiefamilie zu stellen. Im zweiten Schritt galt es, für sich selbst eine Figur zu finden und zu positionieren. Anhand eines Fragebogens wurde die Übung reflektiert. Wieso habe ich mich ausgerechnet dort hingestellt? Wie könnte es sich in dieser Position für mich und auch für die anderen anfühlen? Sagt die Wahl meiner Figur vielleicht etwas darüber aus, wie ich professionelle Nähe gestalten usw. Natürlich haben wir uns anschließend noch im Plenum ausgetauscht. Es war ein abwechslungsreicher und intensiver Tag!

Spendenübergabe Schaustellerverein Münster e.V.

Trotz Dauerregen ließ sich der Schaustellerverein Münster e.V. nicht nehmen, unserer Koordinatorin Yvonne Storcks am letzten Sendfreitag  einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 € zu übergeben.

Viele der Mitglieder kamen dazu und zeigten sich sehr interessiert an unserer Arbeit und der Situation der von uns begleiteten Familien.

Michael Völlmecke, der als erster Vorsitzender den Spendenscheck überreichte, betonte, dass  auch in Zukunft weitere Aktionen folgen sollen, um auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen.

Vielen Dank an beide Akteure für diese wertvolle Unterstützung.

Pure Emotionen beim Stadionbesuch von Preußen Münster

Am Wochenende durften zwei der von uns begleiteten Familien beim SC Preußen Münster 1906 zu Gast sein und ihre O-Töne sind so herzerwärmend:

„Es war ein tolles Erlebnis. Isabell hat die Atmosphäre so genossen. Sie lächelte nur. Das Spiel war echt spannend. Die Stadionwürstchen(2!) haben Isabell auch sehr gut geschmeckt. Und dann noch die Ehrenrunde und das Trikot. Es war eine so tolle Aktion, vielen Dank.“

Unser zweiter Stadionbesucher fungierte sogar an der Seite des Schiedsrichters als Einlaufkind und freute sich so über das persönliche Kennenlernen von Joel Grodowski, dass er immer wieder nur erzählen kann, er sei so voller positiver Emotionen. Wie auch seine Eltern.

Wie schön, dass diese beiden Familien eine so tolle Erinnerung gegeben worden ist, und sie so viel Kraft tanken konnten. Davon zehrt auch das gesamte Königskinder-Team.

Die Königskinder zu Gast bei der Lokalzeit Münsterland


Anlässlich des Weltrekordversuches von Stephan Lendring (@hightower_firefighter) hatten wir die Gelegenheit, die Kinderhospizarbeit in der Lokalzeit Münsterland zu präsentieren. Besonders gefreut hat uns, dass wir unseren Knigge präsentieren konnten, der in Kooperation mit dem Bunten Kreis Münsterland und begleiteten Müttern entstanden ist. 

Der Knigge ist eine liebevoll gestaltete Broschüre, welche Auskunft gibt, was sich Familien mit einem Kind mit Behinderung von uns Mitmenschen wünschen. Z.B. keine neugierigen Blicke, sondern echtes Interesse.

Der Knigge kann auf unserer Homepage heruntergeladen oder bei uns bezogen werden, denn er soll an möglichst vielen Orten ausliegen und so vielen Menschen öffentlich zugänglich sein.

Aktuelles vom Weltrekordversuch für die Königskinder

Der Weltrekordversuch von @hightower_firefighter musste leider nach 40 km abgebrochen werden. Trotzdem haben wir Lendring bei uns gebührend empfangen, denn das Wichtigste findet weiterhin statt: die Kinderhospizarbeit bekommt eine große Aufmerksamkeit in der Presse und heute Abend rundet eine Berichterstattung in der Lokalzeit Münsterland die Aktion ab. Zusätzlich wurden Spenden gesammelt und ein herzliches Dank geht diesbezüglich auch an @tzt_wilbring, @buescher.entsorgung und @verzinkerei_heek_stadtlohn. Sogar Mitarbeitende der Firma Wilbring begleiteten Lendring unterwegs sowie etliche Feuerwehrfrauen und -männer. Insgesamt waren so viele Menschen bei der Aktion beteiligt, bei denen wir uns auch an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken, insbesondere bei Stephan Lendring ❤️.

Und übrigens, am 21.4.2024 wird es einen neuen Versuch geben. 

Ein Herzenswunsch geht in Erfüllung

Am Wochenende ging ein Herzenswunsch in Erfüllung. Und dann auch noch beim Top-Spiel Bayern gegen Dortmund. Schön, wenn solche Momente gelingen und noch lange Zeit den oft mühsamen Alltag durch die Erinnerung bereichern.

Christina Schulze Föcking bei den Königskindern

Christina Schulze Föcking, stellvertr. Fraktionsvorsitzende  der CDU Landtagsfraktion, besuchte uns und informierte sich bei unserer stellvertretenden Leitung Stella Borgmeier mit viel Herzenswärme über unsere Arbeit. Sie nahm eine ganze Menge an Anregungen mit und gab sie direkt an die zuständigen Personen weiter. Toll, nur Hand in Hand kann es gelingen, weitere Stolpersteine abzubauen. 

Spende Alexander Klöber und sanotact GmbH

2.508 km in 22 Tagen – sanotact Mitarbeiter fährt im Urlaub für den guten Zweck

Jedes Jahr macht sich Alexander Klöber mit seinem Fahrrad auf den Weg. Im Vorfeld macht er sich Gedanken über die Route. Diese muss gut durchdacht sein, denn er ist mehrere Wochen ohne Pause mit dem Rad unterwegs. Soweit die jährliche Routine. Doch auf der Tour im letzten Jahr kam Alexander auf die Idee, den Urlaub mit einem guten Zweck zu verbinden und bat deshalb seinen Arbeitgeber, die sanotact GmbH aus Münster, um Unterstützung.

„Es ist für mich nicht selbstverständlich, dass ich Urlaub machen und Fahrrad fahren darf. Ich bin so dankbar dafür. Das ist nicht jedem möglich. Wenn man allein so viele Kilometer zurücklegt, erlebt man viel. Es ist aber auch Zeit zum Nachdenken da. Und so überlegte ich auf der letzten Tour, während meines Urlaubs etwas Gutes zu tun“, so Alexander Klöber, der bei sanotact im Bereich Technik in der Fertigung beschäftigt ist. „Mein Arbeitgeber war von der Idee begeistert und versprach mir für jeden gefahrenen Kilometer 1 Euro Spende. Für mich Motivation genug, mich der Herausforderung zu stellen. Ich wusste, dass da etliche Euros zusammenkommen“, freute sich Alexander.

Die Tour startete in Münster und führte in den Norden. Alexander fuhr an der Nordseeküste in Dänemark entlang bis nach Skagen, dem nördlichsten Punkt Dänemarks, wo sich zwei Meere treffen und man mit einem Bein in der Ostsee und mit dem anderen in der Nordsee stehen kann. Und dann die Ostseeküste entlang runter über Magdeburg, Halle an der Saale, Göttingen und wieder zurück nach Münster.

Alexander fährt Rad, seit er 11 Jahre alt ist. Er fährt gern die Strecken allein, denn er „beißt“ gern. Diese Tour stellte aber auch ihn als erfahrenen Radfahrer vor große Herausforderungen. In den drei Wochen, als er unterwegs war, war es sehr windig bis stürmisch. Die Motivation, so viele Kilometer wie möglich zurückzulegen für den guten Zweck, trieb ihn täglich an – trotz des Wetters. Das Ergebnis lässt sich sehen – 2.508 km in 22 Tagen! „Als ich zu Hause meinem Arbeitgeber über die Ergebnisse berichtete, entschloss er sich, die Spendensumme auf 3.000 € aufzurunden. Darüber habe ich mich sehr gefreut!“, bringt Alexander die Begeisterung über die Unterstützung von sanotact zum Ausdruck.Er entschied sich, das Geld an uns Königskinder zu spenden, worüber wir uns riesig freuen. Wir sind sehr beeindruckt von der Idee, der Motivation, die dahintersteckt, und wissen es sehr zu schätzen, dass Alexander sich allen Wetterwidrigkeiten zum Trotz durchgebissen und diese große Tour vollendet hat. Ein ganz herzliches Dankeschön an Alexander und der sanotact GmbH für diese tolle Spendenaktion!